VOK verdient sich ersten Auswärtspunkt der Saison

20-10-24-7spieltag-nordhorn-vok-erg-1Der 7.Spieltag führte uns zu einem unseren näheren Auswärtsspielen zu den Kegelfreunden aus Nordhorn. Die Bahnen sind uns aus den letzten zwar relativ gut bekannt, aber leider muss man zugeben, dass die Bahnen 1-4 nicht zu unseren liebsten gehören. Nichts desto trotz wollten wir nicht punktlos wieder nach Hause fahren. Als wir die Anlage betraten fanden wir „perfekte Corornaverhältnisse“ und optisch auch gut präparierte Bahnen vor.

 

Nordhorn stellte ihren bewährten Startblock mit Julian Geerdes und Johannes Voet auf um uns möglichst wenig Angriffsfläche zu geben. Für uns sollten Arne und Chris versuchen die ersten Beiden guten Zahlen auf den Spielbericht zu bringen. Was direkt auffiel war, das Druck heute nicht schaden würde und es für jeden kleinen Handfehler ne dünne sechs oder dicke vier geben würde.  Johannes und Julian spielten konsequent mit km/h-Zahlen über 34 und starteten gut mit 214 bzw. 215 Holz. Chris hielt gut mit auf Bahn 3 mit 210, nur Arne mußte direkt mit 188 leicht abreißen lassen. Leider fand er auch außer zu Bahn 3 keine rechte Einstellung zu den Bahnen und kam mit 766 Holz/3P ins Ziel. Auf seiner „Lieblingsbahn 4“ zündete Chris den Turbo.  Nach 110 in die Volle räumte er mal eben 10+ und übernahm die Blockführung vor Julian und Johannes. Diese verteidigte er tapfer auf Bahn 1 um dann auf seiner letzten Bahn 2 etwas Federn zu lassen. Am Ende musste er Nordhorns Top Mann Julian den Vortritt lassen, der dank letzter Räumgasse, noch an Chris vorbeizog und mit 835 Holz den Tagessieg holte. Johannes kam zwar nochmal ran, setzte aber nicht den Joker im 119 Wurf und blieb sie mit 812 Holz/7P knapp hinter Chris 814 Holz/9P. Was diese zwei Holz am Ende noch wert sein sollte, zeigte sich knapp 2 Stunden später. Somit hatten wir nach dem ersten Block schonmal eine brauchbare Zahl inklusiver Wertung.

In der Mitte sollte nun unser OWL-Duo Niko und Tobi zwei gute Zahlen nachlegen. Für Nordhorn sollten Youngster Finn Klus und Hendrik Heskamp im besten Fall die Zahl von Chris überspielen und unsere beiden Jungs halten. Niko startete furios mit 221 Holz auf Bahn 3, Tobi hingegen mit Ladehemmungen auf Bahn 1, nur 175 Holz. Finn und Hendrik mit soliden Beginn um die 200 Holz. Tobi fing sich nach der Startbahn, Hendrik spielte unspektakulär aber konstant weiter, Niko und Finn vorne weg. So war die Reihenfolge nach drei Bahnen folgende: Finn 630, Niko 623, Hendrik 606 und Tobi 588. Was nun allerdings geschah, war weder aus Nordhorner noch aus Osnabrücker Sicht zu erwarten. Finn verstand an diesem Tage Bahn 1 überhaupt nicht und wurde am Ende sogar noch Blockleo mit 798 Holz/5 P. Niko hatte ähnlich wie Chris auf Bahn 2 seine liebe Mühe und 811 Holz/6 P. Hendrik erwies sich äußerst nervenstark und tütete mit zwei Blanken zum Schluss (die letzte glaube ich mit 3 Sekunden vor Ablauf der Spielzeit) die 812 Holz/8 P ein. Ja und Tobi? Tobi spielte sich auf der letzten Räumgasse in einen Tunnel und gab alles. Mit vollem Körpereinsatz, der zugegebener Weise nicht jedem gefallen musste, und seiner ersten gelben Karte in der BuLi im Gepäck, schnürte er wie Chris auch schon im 1.Block 10+ auf der Gasse und sicherte sich mit 818 Holz/10 P den Blocksieg. Somit hatten wir plötzlich schon 7 Wertungen und der Punkt angepeilte Punkt kam in greifbare Nähe.

Allerdings kamen für Nordhorn im letzten Block noch Gregor Geerdes, einer der besten Heimspieler für Nordhorn, und Rückkehrer Steffen Heese. Für uns sollten Uwe und Alex die noch fehlenden 3 Wertungen aus eigener Kraft eintüten.  Alex und Uwe gaben ihr Bestes und fingen auch gut an. Leider konnten beide dieses Niveau nicht bis zum Ende halten. Entweder streute man unnötige Fehler ein oder man „verzweifelte“ an den Abräumgassen. Am Ende konnten beide nicht mehr in die Punktevergabe eingreifen und kamen mit Uwe 743 Holz/1 P und Alex 745 Holz/2 P von den Bahnen. Nach phasenweise starkem Spiel kamen Gregor mit 616 Holz auf Bahn 1 und Steffen mit 600 Holz auf Bahn 3. Spielte nun einer über Tobi und einer über Niko, würden wir zu 30 – sprich ohne Punkt – nach Hause fahren. Gregor brauchte auf der letzten Gasse 2+ um die geforderten 818 von Tobi zu überspielen, Steffen 6+ um die 811 zu überspielen. Gregor hatte seine zwei Blanken nach kurzer Zeit im Sack und ließ nix mehr anbrennen. Er konnte sich am Ende über 827 Holz/11 P freuen. Steffen fand nicht zu von Beginn an in die Gasse. Nach einem geräumten Häuschen keimte nochmal extra Motivation auf und bei uns die Angst, dass wir zu 30 nach Hause fahren würden. Zu unserem Glück fand er erst nach einem Räumfehler den Weg zur Blanken, so dass er die von uns vorgelegten Zahlen nicht mehr erreichen konnte. Er kam mit 788 Holz/4 P von der Bahn.

 

Damit war das Spiel zwar mit 4872 Holz zu 4697 Holz zwar verloren, aber den Zusatzpunkt konnten wir dank der 31 Zweitwertungspunkten verdient mit nach Hause nehmen. In jedem Heimspiel der Nordhorner in dieser Saison hätten wir mit den gezeigten Leistungen den Zusatzpunkt gewonnen. Von daher kann man nicht einmal wirklich, auch wenn es mit den 814 gegen zwei Mal 812 sehr eng war, von Glück sprechen, auch wenn es ein wenig danach aussieht.

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal für das, in unseren Augen zwar emotional geführten Spiel, aber immer sportlich fair bedanken. Zudem waren wir von der ruhigen Spielführung mit passendem Fingerspitzengefühl der Schiedsrichterin sehr angetan. Sowas haben wir, auch diese Saison, leider schon anders erlebt.

 

In diesem Sinne, bleibt gesund, nächste Woche haben wir Spielfrei und wir hoffen, dass wir unseren geplanten Doppelspieltag am 7./8.11. spielen dürfen.

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